Vorlesung: Theorie der Kausalität
In der Vorlesung wird eine Theorie der Relevanzzusammenhänge vorgestellt, von der eine Regularitätstheorie der Kausalität abgeleitet wird. Diese Theorie wird mit den gängigen alternativen Theorien der Kausalität verglichen. Einwände gegen eine Regularitätstheorie der Kausalität werden im Einzelnen geprüft. Zu diesen gehören traditionell schwierig zu behandelnde Situationen wie Epiphänomene, kausale Überbestimmtheit und akzidentelle Regularitäten.
Der zweite Teil der Vorlesung behandelt das kausale Schließen. Berücksichtigt werden insbesondere Erweiterungen einer Regularitätstheorie für die Behandlung von quantitativen Größen sowie statistische Informationen. Im dritten Teil der Vorlesung werden beispielhaft Anwendungen der Theorie aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen vorgestellt.
Begleitend zur Vorlesung wird die Teilnahme an den Essaytutorien dringend empfohlen.
Literatur:
Sosa, E., Tooley, M.: Causation, Oxford 1993.
Unterrichtsmaterialien:
- 28.10.1999 (pdf): Bacon, die Anfänge kausalen Schließens und die Natur der Wärme
- 04.11.1999 (pdf): Kausale Redeweisen
- 11.11.1999 (pdf): Kausalgraphen
- 18.11.1999 (pdf): Kausales Schliessen I
- 25.11.1999 (pdf): Kausales Schliessen II
- 02.12.1999 (pdf): Theorie der Kausalität
- Literaturauschnitte:
- John Mackie: Hooters in Manchester (pdf)
- Sosa: INUS-Bedingungen (pdf)
- Literaturauschnitte:
- 09.12.1999 (pdf): Theorie der Kausalität II
- 16.12.1999 (pdf): Minimalität und Kausalität in der Wissenschaftsentwicklung
- 23.12.1999 (pdf): Quantitative Faktoren
- 20.01.2000 (pdf): Prinzipien des kausalen Schliessens
- 27.01.2000 (pdf): Anwendungen des kausalen Schliessens in den Wissenschaften